Häufig gestellte Fragen (FAQ)

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Zur Beantwortung von ersten Fragen rund um unser Onlineberatungsangebot, können Sie sich hier in unserem FAQ-Bereich informieren.

  • Werden Mailanfragen auch am Wochenende bearbeitet?

    Nein, erst in der Woche.

  • Wie lange muss ich auf die Antwort warten?

    Wir beantworten Ihre Anfrage innerhalb der nächsten drei Werktage.

  • Wie sicher sind die Verschlüsselungssysteme?

    Die Emailanfragen werden nicht über das Internet versendet und sind daher sicherer als normale E-Mails. Sie sind nur auf dem Server von Beranet gespeichert und SSL verschlüsselt. An uns Beraterinnen wird die Benachrichtigung gemailt, dass es eine Anfrage gibt. Sie als Nutzerin erhalten auf Wunsch eine Benachrichtigung, dass wir geantwortet haben. Allerdings nur, wenn Sie eine Mailadresse hinterlegt haben.

  • Was ist Online-Beratung?

    Von zu Hause oder unterwegs ist es möglich, sich schriftlich, also online Hilfe zu holen. Es gibt eine geschützte Plattform, auf der Sie vertraulich zu Ihrem Problem eine Beraterin unserer Beratungsstelle befragen können. 

     

  • Was kann die Online-Beratung, was nicht?

    Die Online-Beratung ist ein erster Schritt, um sich Hilfe zu holen. Die Kontaktaufnahme ist nach der ersten Registrierung leicht. Man kann dann schreiben, wenn man Zeit dazu findet. Sie ist vor allem für Frauen nützlich, die tagsüber wenig Zeit haben. Auch Frauen oder Mädchen, die eine körperliche Behinderung haben, können leichter einen Kontakt zu uns herstellen. Manche Nutzerinnen möchten ihren Namen nicht nennen und können anonym bleiben.

    Die Online-Beratung ist kostenlos. Wir als Beraterinnen haben Schweigepflicht, genau wie bei der persönlichen Beratung auch.

    Eine Online-Beratung kann keine Therapie ersetzen. Insbesondere bei größeren Krisen oder bei umfangreicheren Problemen ist es besser und schneller, in einem Beratungsgespräch die anstehenden Schritte zu klären. Falls wir denken, dass ein persönliches Gespräch besser ist, teilen wir Ihnen das in unserer Antwort mit.

  • Wie kann ich mich anmelden?

    Unter dem Button Login gibt es die Wahlmöglichkeit Neu registrieren. Sie geben sich einen Benutzernamen, ein Passwort und geben die Postleitzahl Ihres Wohnortes an. Wollen Sie anonym bleiben, wählen Sie Ihren Benutzernamen so, dass wir keinen Namen erkennen. Wenn Sie Ihre E-Mailadresse angeben, erhalten Sie eine Benachrichtigung, dass wir geantwortet haben. Die Nutzungsbedingungen müssen Sie als gelesen und akzeptiert anklicken. Am Ende sollten Sie sich ausloggen, der Button ist oben rechts.

  • Was erwartet Frauen, wenn sie ins Frauenhaus gehen?

    Im Frauenhaus Arnsberg leben Sie und Ihre Kinder in der Regel in einem Zimmer mit einer Küche und einem Bad. Die Gemeinschaftsräume wie Fernsehraum und Kinderzimmer des Frauenhauses werden gemeinsam genutzt. Für die Kinder stehen Spielräume zur Verfügung, in denen sie zeitweise von Erzieherinnen des Frauenhauses betreut werden.

    Im Frauenhaus bleiben Sie für sich, Ihre Kinder, Ihren Alltag und Ihre Entscheidung, wie es weiter gehen soll, selbst verantwortlich. Sie sind mitverantwortlich für das Leben im Frauenhaus und erhalten Unterstützung bei der Gestaltung des Zusammenlebens mit anderen Bewohnerinnen und Kindern. Im Rahmen der Hausgemeinschaft übernimmt jede Frau Pflichten  und muss sich an die Regeln des Hauses halten. Auf den gemeinsamen Hausversammlungen von Bewohnerinnen und Mitarbeiterinnen wird alles Wichtige besprochen und die Aufgaben im Rahmen der Hausgemeinschaft verteilt.

    Bei den weiteren Schritten in ein selbstbestimmtes Leben ohne Gewalt geben Ihnen die Mitarbeiterinnen gerne Unterstützung und helfen Ihnen z.B. bei Kontakten zu Behörden, etc.

  • Wobei hilft das Gewaltschutzgesetz?
    Das Gewaltschutzgesetz gibt rechtliche Möglichkeiten, sich gegen Gewalt in der Partnerschaft zu wehren. Zum Beispiel durch ein Näherungsverbot zum Schutz vor weiteren Verletzungen. Außerdem können Frauen und ihre Kinder erst einmal alleine in der Wohnung leben, wenn es zu einer Wegweisung des gewaltausübenden Partners durch die Polizei kam. Das Gericht entscheidet nach dem Gewaltschutzgesetz, ob die Frau nach zehn Tagen und eventueller Verlängerung die Wohnung dauerhaft zugesprochen bekommt.